Das Gottesteilchen (Teil 1)

15-07-2012 von Radioredaktion

Es gab einige sehr menschliche Pannen im 27 Kilometer langen Ringtunnel, dem Teilchenbeschleuniger LHC am CERN: Zum Beispiel einer vergessene Bierflasche im Beschleuniger- oder die von einem Vogel fallengelassenen Baguettekrümmel, die das Ergebnis verfälschten. Doch jetzt, nach fast 50 Jahren und geschätzten 10,3 Milliarden Euro scheinen die Wissenschaftler ihre göttliche Seite entdeckt zu haben: Das Experiment ist offenbar geglückt, das so genannte Gottesteilchen gefunden. Schön. Und was heißt das jetzt? Für den Menschen im allgemeinen und den Christen im Besonderen? Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick warnte zumindest schon davor, Gott auf ein Elementarteilchen zu reduzieren. Bevor sich wegen dieses winzigen Gottesteilchens Verwirrung breit macht, hat Regine Krieger mal einen Würzburger Experten dazu befragt.

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Das Gottesteilchen (Teil 2)

15-07-2012 von Radioredaktion

Der Physikexkurs geht in die zweite Runde. Wenn ein Teilchen schon Gottesteilchen heißt, darf es ruhig auch mal im Kirchenmagazin Erwähnung finden. Eben haben wir schon von einem Würzburger Experten, der selbst auch im CERN bei der Suche des Higgs Teilchens mitgeforscht hat, Einiges erfahren: Zum Beispiel, dass dieses winzige Teilchen für die Masse aller Dinge verantwortlich ist. Trotzdem läuft es Gott nicht den Rang ab, meint der Physiker. Regine Krieger hat mit ihm über das Gottesteilchen gesprochen.

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Digitaler Matrikel-Lesesaal

12-02-2012 von Radioredaktion

Es gibt durchaus gute Gründe, katholisch zu sein. Einer davon ist: Persönliche Daten wie Taufe, Hochzeit, Beerdigung werden sorgfältig aufgeschrieben. In den sogenannten Matrikelbüchern. Die Daten dienen zum einen als Nachweis, wenn man zum Beispiel kirchlich heiraten will. Sie sind aber auch für die nachfolgenden Generationen eine wahre Fundgrube für Familienforschung.
Die alten Matrikelbücher aus den Pfarreien im Bistum Würzburg werden im Diözesanarchiv in Würzburg aufbewahrt. Dort wurde jetzt ein neuer Service vorgestellt, der es erleichtert, nach den Vorfahren zu forschen.
Petra Langer hat sich das bisherige Verfahren und die aktuelle Technik erklären lassen.

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Die zehn Gebote mal wissenschaftlich

04-12-2011 von Radioredaktion

Er gilt als einer der größten Monumentalstreifen aller Zeiten.
Der Film: Die 10 Gebote aus dem Jahr 1956.
14 000 Statisten, Charlton Heston als Moses, gedreht an Originalschauplätzen auf der Halbinsel Sinai. Wer den Film kennt, hat so seine Bilder im Kopf…..
Auch wir wollen uns heute im Rahmen unserer großen Serie über „Die 10 Gebote“ mit der Szenerie beschäftigen. Die wird ja auch im Originaltext der Bibel sehr bildreich beschrieben.
Petra Langer hat sich darüber mit der Barbara Schmitz unterhalten. Sie ist Professorin an der theologischen Fakultät der Uni Würzburg und weiß genau, welche Stelle in der Bibel aufgeschlagen werden muss, um bei den 10 Geboten zu landen.

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