Neue Missbrauchsleitlinien

05-09-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Mit Spannung erwartet: In dieser Woche hat die Deutsche Bischofskonferenz neue Leitlinien zum Umgang mit Opfern sexuellen Missbrauchs vorgestellt. Missbrauch soll künftig in jedem Fall bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden – es sei denn, die Opfer wollen dies ausdrücklich nicht. Die neuen Richtlinien gelten nicht nur für Geistliche, sondern für alle Mitarbeiter. Die Frage nach der Entschädigung von Missbrauchsopfern ist aber noch nicht geklärt, denn hier soll es eine einheitliche Regelung am „Runden Tisch“ der Bundesregierung geben. Insgesamt wurden die neuen Leitlinien überwiegend begrüßt und als Schritt in die richtige Richtung gewertet.
Gottfried Bohl berichtet.

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Missbrauch: Ansprechpartner der kirchlichen Jugendarbeit

25-07-2010 von Radioredaktion

Sexueller Missbrauch – seit Wochen Dauerthema in den Medien. Erst jetzt wieder – ganz aktuell – die schlimmen Vorfälle im Feriencamp auf Ameland. Doch auch in der katholischen Kirche spielt dieses Thema nach wie vor eine große Rolle.
Gerade die Verantwortlichen in der kirchlichen Jugendarbeit sind um Prävention bemüht. So wurden bei einem Pressegespräch im Würzburger Kilianeum jetzt zwei neue Vertrauenspersonen vorgestellt.
Petra Langer hat sie kennengelernt. Zunächst hat sie aber Jugendpfarrer Thomas Eschenbacher gefragt, wie er die letzten Wochen erlebt hat.

Die beiden Vertrauenspersonen sind erreichbar unter:
Teresa.elbert@bistum-wuerzburg.de
Felix.lamprecht@bistum-wuerzburg.de

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Missbrauchsbeauftragte Bergmann zieht Bilanz

25-07-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Christine Bergmann, zieht eine erste Bilanz ihrer Tätigkeit und der Anrufe bei der Missbrauchshotline. Im Namen der Opfer plädiert sie für eine Abschaffung der Verjährungsfrist bei Missbrauchsfällen – auch als Signal der Gesellschaft, die Täter zu verfolgen, unabhängig davon, was man noch nachweisen könne. Sie fordert zudem eine wirkliche Aufarbeitung in den betroffenen Einrichtungen, lehnt aber eine Anzeigepflicht für Missbrauchsfälle ab.
Gottfried Bohl informiert.

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Landesbischof Friedrich äußert sich zu Missbrauchsfällen

16-05-2010 von Radioredaktion

Auch auf dem Ökumenischen Kirchentag in München wird man derzeit nicht um das Thema herumkommen: Immer noch werden regelmäßig weitere Fälle von Missbrauch in der Kirche aufgedeckt. In Bayern sind bisher mehr Vorfälle innerhalb der katholischen Kirche als innerhalb der evangelischen Kirche bekannt geworden. Woraufhin sich vielleicht die Frage stellt, ob sich das auf die Ökumene auswirkt und wie die evangelische Kirche sich zu der Thematik stellt. Regine Krieger hat darüber mit dem evangelischen Landesbischof Johannes Friedrich gesprochen. Und ihn zunächst gefragt, wie denn die evangelischen Pfarrer in Bayern aktuell mit dem Thema Missbrauch umgehen.

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Bericht zum 2. Ökumenischen Kirchentag

16-05-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Noch bis zum Sonntag läuft in München der Zweite Ökumenische Kirchentag. Zu den 125 000 Dauerteilnehmern gesellen sich Prominente und Politiker wie Bundespräsident Horst Köhler und Bundeskanzlerin Angela Merkel, um gemeinsam zu diskutieren und zu beten. Auch das große Krisenthema „Sexueller Missbrauch“ kommt dabei selbstverständlich zur Sprache.
Gottfried Bohl hat sich unters bunte Kirchenvolk gemischt und gibt die Stimmung wieder.

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Fazit zur Telefonaktion

09-05-2010 von Radioredaktion

Einmal im Jahr – immer kurz vor Weihnachten – setzt sich der Würzburger Bischof ans Telefon, um sich anzuhören, was die Leute mal loswerden wollen.
Jetzt – in diesen Krisenzeiten für die Kirche – gab es wieder eine Telefonaktion im Bistum Würzburg. Doch die war anders organisiert als der sogenannte „Heiße Draht“ zum Bischof.
Diesmal saßen 40 Frauen und Männer, alles Mitarbeiter der Kirche, an zehn Orten – und warteten auf Anrufer.
Petra Langer hat eine Mitarbeiterin nach der Telefonaktion getroffen und sie gefragt, ob‘ s denn oft geklingelt hat…

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