Bagatellkündigungen

31-01-2010 von Radioredaktion

Am Arbeitsplatz, an Stammtischen und auch anderswo werden sie gern diskutiert: die Meldungen über Kündigungen wegen Bagatellen. Da wird eine Kassiererin entlassen, die angeblich einen Pfandbon im Wert von 1,30 Euro unterschlagen hat. Oder die Sache mit der Altenpflegerin, die sechs Maultaschen mit nach Hause nimmt, die beim Abendessen im Pflegeheim übriggeblieben waren und deswegen gefeuert wird. Auch schön: Eine Sekretärin ißt nach 34 Arbeitsjahren eine Frikadelle vom Büfett, das sie für ihren Chef aufbauen mußte – Entlassung. Das sind Vorkommnisse, die die Gemüter bewegen und Moral und Juristerei betreffen. Lothar Reichel hat mit einem Arbeitsrechtler darüber gesprochen und ihn gefragt, ob die Frau mit der Frikadelle sich tatsächlich eines Fehlverhaltens schuldig gemacht hat.

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