Moscheebau in Aschaffenburg

24-01-2010 von Radioredaktion

Am Mittwoch ist in Aschaffenburg im Umwelt- und Verwaltungssenat eine Bauvoranfrage genehmigt worden: eine ehemalige Lagerhalle darf in eine Moschee mit kleinem Minarett umgebaut werden. Eher unspektakulär, könnte man meinen, schließlich gibt es in der Stadt bereits acht Moscheen. Trotzdem gab es diesmal im Vorfeld hitzige, bisweilen auch polemische Diskussionen. Vielleicht, weil die Entscheidung zeitlich in die Nähe der Schweizer Volksabstimmung fiel, die sich gegen den Moschee-Bau wandte. In einer Diskussionsveranstaltung mit einem kirchlichen Islambeauftragten hatte es der Aschaffenburger Dekan Stefan Eirich als Gesprächsleiter mit vielen sarkastischen Wortmeldungen zu tun. Burkard Vogt ist mit ihm auf die Suche nach den Gründen für die Emotionsausbrüche gegangen.

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