Pille danach Teil 1

24-02-2013 von Radioredaktion

Vergangenen Monat hat ein Thema große Wellen geschlagen: Eine vergewaltigte Frau wurde in zwei katholischen Krankenhäusern in Köln abgewiesen. Die Ärzte wollten nicht die „Pille danach“ verschreiben. Das hatte eine Welle der Empörung ausgelöst und eine bundesweite Debatte angestoßen. Deshalb stand das Thema „Pille danach“ auch ganz weit oben auf der Tagesordnung bei der Frühjahrs-Vollversammlung der deutschen Bischöfe in Trier diese Woche. Während die Kirchenoberhäupter ihre Haltung zur „Pille danach“ überdachten, hatte in Würzburg die Katholische Akademie Domschule zu einer Info-Veranstaltung geladen. Experten beleuchteten das umstrittene Thema aus gynäkologischer und moraltheologischer Sicht. Vanessa Biermann war mit dabei und hat erst einmal das Publikum nach seinen Erwartungen gefragt …

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Pille danach Teil 2

24-02-2013 von Radioredaktion

Die katholische Kirche ringt um die Frage: Dürfen Ärzte in katholischen Krankenhäusern die „Pille danach“ verschreiben? Von den deutschen Bischöfen heißt es jetzt: Ja. Aber nur wenn die Patientin vergewaltigt wurde. Allen voran hatte sich der Kölner Kardinal Joachim Meisner nach einer bundesweiten Debatte für den Kurswechsel stark gemacht. Der Grund: Die „Pille danach“ ist keine Abtreibungspille, weil sie nur den Eisprung hemmt und somit eingreift, bevor neues Leben entstanden ist. Auch moraltheologisch spricht nichts gegen die „Pille danach“. Wie im letzten Beitrag zu hören war, sind auch die Experten bei der Info-Veranstaltung in Würzburg zu diesem Ergebnis gekommen. Doch ganz so eindeutig ist die Lösung nicht, hat Vanessa Biermann herausgefunden…

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Onlineexerzitien

24-02-2013 von Radioredaktion

Man kann sich jetzt in der Fastenzeit quälen, um auch ja immer schön brav einen großen Bogen um Schokolade zu machen. Man kann die Fastenzeit aber auch als Zeit verstehen, in der man sich mit sich selbst beschäftigt, ab und zu mal aus der Hektik abtaucht und sich ein paar Gedanken über sein Leben macht- (egal ob mit oder ohne Schokolade). Eine Möglichkeit dafür, gibt es dieses Jahr bei uns zum ersten mal online: Im Dekanat Haßberge wurden Exerzitien fürs Internet entwickelt – wo jeder dann „sinnsuchen“ gehen kann, wann`s ihm gerade passt – per Mausklick. Wer jetzt nur Bahnhof versteht – Regine Krieger hat sich das Angebot erklären lassen…

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Haushalt 2013

29-01-2013 von Radioredaktion

Heute Vormittag hat die Leitung des Bistums Würzburg ihren Haushaltsplan für 2013 vorgestellt. Das Ergebnis klingt erfreulich: Die Einnahmen decken die Ausgaben. Dennoch will das Bistum finanziell den Gürtel enger schnallen.
Wo welches Geld hinfließt und warum gespart werden soll, das hat Vanessa Biermann vom Bischöflichen Finanzdirektor erfahren…

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Altenseelsorge

20-01-2013 von Radioredaktion

Wer 50 Jahre alt wird, nimmt das gern zum Anlass, ein Fest zu veranstalten. Und dabei mit den Gästen, gemeinsam auf ein halbes Jahrhundert zurück zu blicken.

Ähnlich wie im privaten Bereich gilt das auch für „offizielle“ Einrichtungen und Angebote. So wurde in dieser Woche zu
„50 Jahre Altenseelsorge im Bistum Würzburg“ eingeladen. Da gab es genügend Gelegenheit, fünf Jahrzehnte Revue passieren zu lassen.

Petra Langer hat das Jubiläum zum Anlass genommen, mal einen Streifzug durch die Geschichte der Altenseelsorge zu machen. Für die allerersten Anfänge hat sie aber leider keine Interviewpartner mehr gefunden…

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Präventionsarbeit

20-01-2013 von Radioredaktion

Katholische Kirche und sexueller Missbrauch – dieses Thema wird zur Zeit ja mal wieder eifrig diskutiert. Aktueller Anlass ist die Aufkündigung einer Studie, die Professor Christian Pfeiffer mit seinem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz durchführen sollte. Missbrauchsfälle von Priestern und Ordensleuten sollten zum Teil bis 1945 zurück aufgearbeitet und wissenschaftlich analysiert werden. Doch wegen gegenseitigem Vertrauensverlust heißt es jetzt erst mal: Stopp.
Eine komplizierte Geschichte, die aber auf‘s Ganze gesehen, wieder einmal zu einem heftigen Imageschaden der Kirche geführt hat, weil der Wille zur Aufklärung doch in Frage gestellt wird.
In dieser angespannten Stimmung hat sich Petra Langer überlegt, doch mal bei einer Frau nachzufragen, die sich tagtäglich mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt“ beschäftigt: Mit der Präventionsbeauftragten im Bistum, Schwester Dagmar Fasel. Welche Reaktionen erlebt sie gerade und hat sie persönlich Frust?

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