Neue Missbrauchsleitlinien

05-09-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Mit Spannung erwartet: In dieser Woche hat die Deutsche Bischofskonferenz neue Leitlinien zum Umgang mit Opfern sexuellen Missbrauchs vorgestellt. Missbrauch soll künftig in jedem Fall bei der Staatsanwaltschaft angezeigt werden – es sei denn, die Opfer wollen dies ausdrücklich nicht. Die neuen Richtlinien gelten nicht nur für Geistliche, sondern für alle Mitarbeiter. Die Frage nach der Entschädigung von Missbrauchsopfern ist aber noch nicht geklärt, denn hier soll es eine einheitliche Regelung am „Runden Tisch“ der Bundesregierung geben. Insgesamt wurden die neuen Leitlinien überwiegend begrüßt und als Schritt in die richtige Richtung gewertet.
Gottfried Bohl berichtet.

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Rosh Hashana

05-09-2010 von Radioredaktion

Am kommenden Donnerstag, dem 9. September, ist Neujahr; es beginnt das Jahr 5771. Zumindest für die Juden in aller Welt, denn sie feiern Rosh Hashana, das jüdische Neujahrsfest. Nun ist ja in vielen Kulturen der Neujahrstag nicht am 1. Januar, weil er oft nach dem Mondkalender bestimmt wird, der vom Sonnenjahr mit seinen 365 Tagen abweicht. Weshalb die Juden Neujahr im Herbst feiern und wie sie auf das Jahr 5771 kommen – das alles sagt Ihnen nun Lothar Reichel, der damit allen jüdischen Mitbürgern schon einmal ein gutes neues Jahr wünscht.

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Papst als Detektiv

29-08-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Die roten Halbschuhe stehen fest auf dem Boden der Vespa. Mit seinen beiden Händen hat der geistliche Herr den Lenker im Griff, während der Fahrtwind durch die weiße Soutane pfeift. Einen solch unkonventionellen Heiligen Vater, wie er auf dem Cover des Taschenbuchs “Halleluja” (Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 8,95 Euro) zu finden ist, hat die Welt noch nicht gesehen. “Petrus II” heißt der Titelheld. Als sein Vertrauter, Kardinal Rotondo, Opfer eines mysteriösen Anschlags wird, geht das vatikanische Ermittlerteam auf Spurensuche…
Wer für die letzten Urlaubstage noch eine leichte „Sommerlektüre“ sucht oder die heilige Stadt aus einer anderen Perspektive kennenlernen möchte – für den ist dieser Papst-Krimi sicherlich genau richtig…
Stefan Klinkhammer hat die beiden Autoren getroffen.

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Bischof Fürst trifft Ausgetretene

22-08-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Der Missbrauchsskandal, zu hohe Kirchensteuern oder doch etwas ganz anderes – die Gründe für einen Austritt aus der katholischen Kirche sind vielfältig. Für die deutschen Bistümer sind die wahren Gründe aber nicht nachvollziehbar, denn wer aus der Kirche austritt, muss dies ohne Angabe des Grundes lediglich dem zuständigen Standesamt mitteilen – die Kirche erfährt dann nur noch die Zahl der Ausgetretenen. Dem will der katholische Bischof Gebhard Fürst (Diözese Rottenburg-Stuttgart) nicht länger tatenlos zusehen. In einem beispielhaften Projekt hat er deshalb rund 3.500 Ausgetretene persönlich zu einem Gespräch mit ihm eingeladen.
Was er dabei zu Ohren bekam? Christian Turrey hat Bischof Fürst danach gefragt.

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Neuer UN-Beauftragter für Religionsfreiheit

15-08-2010 von KNA-Hörfunkredaktion

Am meisten hat es wohl Heiner Bielefeldt selbst überrascht: Der UN-Menschenrechtsrat hat ihn zum neuen UN-Sonderberichterstatter für Religionsfreiheit ernannt. Seit diesem Monat soll der 52-jährige Deutsche der UN-Vollversammlung zwei Mal im Jahr über die Lage der Religionsfreiheit in der Welt berichten – und durch Länderbesuche prüfen. Erfahrungen in diesem Bereich konnte der studierte Theologe Bielefeldt unter anderem als langjähriger Direktor des Deutschen Menschenrechts-Instituts erwerben. Die größte Gefahr für die freie Religionsausübung besteht nach Bielefeldts Ansicht in Staaten, die sich mit einer bestimmten Religion identifizieren – etwa in konservativen islamischen Ländern wie Iran, Pakistan oder Saudi-Arabien. Aber auch Ereignisse in europäischen Ländern, wie das Burkaverbot in Frankreich, sieht Bielefeldt mit Skepsis.
Stefan Klinkhammer berichtet.

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Dekan Breitenbach wird neuer Chef der Diakonie Rummelsberg

25-07-2010 von Radioredaktion

Die Diakonie in Rummelsberg im Nürnberger Land gehört zu den zehn größten evangelischen Sozialunternehmen in Deutschland. Rund 6400 Mitarbeiter kümmern sich dort um Alte und Kranke, Jugendliche und Behinderte. Allerdings ist der Konzern in letzter Zeit leider nur mit negativen Schlagzeilen in der Presse gewesen: Mit Skandalen über Gewalttaten bei jungen Diakonen, mit finanziellen Ungereimtheiten und zuletzt mit einem Chef, der völlig überraschend von seinen Ämtern zurücktritt. Ab Januar 2011 wird es aber einen neuen Chef der Diakonie in Rummelsberg geben: Und der kommt aus Würzburg: Der evangelische Würzburger Dekan Günter Breitenbach wurde in dieses wichtige Amt gewählt. Regine Krieger hat ihn nach der Wahl getroffen.

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