Bischof Hofmann zur Zölibatsdebatte

25-10-2009 von Radioredaktion

Er ist ein Dauerbrenner: der Zölibat der katholischen Kirche. Also die Verpflichtung der Priester zur Ehelosigkeit. Immer wieder wird darüber diskutiert und gestritten – vor allem dann, wenn wieder einmal ein Pfarrer Amt und Würden verliert, weil er sein Glück bei einer Frau gesucht hat. Zur Zeit ist der Hammelburger Stadtpfarrer Michael Sell in der Debatte; er hat sich zu Partnerin und neugeborenen Sohn bekannt; der Würzburger Bischof Friedhelm Hofmann hat ihn Mitte Oktober vom Dienst suspendiert; seitdem haben die Medien ein Thema, und in der kirchlichen Welt brodelt es. Lothar Reichel hat Bischof Friedhelm Hofmann im Interview Fragen zum Thema gestellt.

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Matthias Borst und der Zölibat

25-10-2009 von Radioredaktion

Nicht immer fällt es Priestern leicht, ihre bei der Weihe versprochene Ehelosigkeit auch zu leben. Aktuelles Beispiel: der Hammelburger Stadtpfarrer Michael Sell. Er hat sich zu seiner Liebe zu einer Frau bekannt und musste deshalb aus dem Priesteramt ausscheiden. Doch der „Fall Sell“ ist nicht der einzige, in der sich ein Pfarrer für die Liebe zu einer Frau und damit gegen den Priesterberuf entscheidet. Andreas Wallbillich hat mit einem ehemaligen Pfarrer gesprochen, der sich vor drei Jahren für die Gründung einer Familie entschieden hat. Heute lebt er als Krankenpfleger mit seiner Frau und den gemeinsamen Söhnen in der Rhön.

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Zölibat: Alfred Ruppert

25-10-2009 von Radioredaktion

Es ist zwar nicht alltäglich, aber auch nicht ungewöhnlich, dass ein katholischer Priester seinen Job verliert, weil er den Zölibat nicht einhalten kann oder will. Und die breite Öffentlichkeit hierzulande steht der ganzen Angelegenheit recht ratlos gegenüber: Es ist heutzutage schwer zu verstehen, worin die Sinnhaftigkeit liegen soll, daß Priester ehelos zu bleiben haben. Als nun vor ein paar Tagen der Hammelburger Stadtpfarrer Michael Sell vom Dienst suspendiert wurde, gab es auch ein paar Geschichten am Rande. Eine davon: Alfred Ruppert, Mitglied des Pfarrgemeinderates und Mitarbeiter im Diözesanrat, trat unter Protest aus der Kirche aus. Mit Lothar Reichel hat er über seine Beweggründe dazu gesprochen.

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Tatort im Priesterseminar

25-10-2009 von KNA-Hörfunkredaktion

Mitten in der Nacht, im Schatten des Domes: Ein Mann wird überfahren – der Regens des Priesterseminars ist das Opfer. Der neueste Tatort „Tempelräuber“ an diesem Sonntag führt Kommissar Thiel und Prof. Boerne ins Priesterseminar. Es geht um den Zölibat, kirchliche Doppelmoral und Priesterkinder. Der Regens des ECHTEN Priesterseminars in Münster hat sich den Film mit uns angeschaut und verrät, warum er sich nicht in Lebensgefahr fühlt, wie der Umgang mit dem Thema Ehelosigkeit in der Realität aussieht und was passiert, wenn ein Priester Vater wird. Kerstin Westhuis zu einem aktuellen Thema – nicht nur im Film….

© KNA – alle Rechte vorbehalten. Dies ist ein Beitrag von KNA-Hörfunk, Weiterverbreitung nur nach Rücksprache mit der Katholischen Nachrichten-Agentur (0228 – 26 000 32).

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Abenteurer mit Bibel und Rosenkranz (Teil 11.1)

25-10-2009 von Radioredaktion

Egal wo auf der Welt, sie leben überall nach der gleichen Regel: Ora et labora – „Bete und arbeite“. Der Grundgedanke des heiligen Benedikt. Mehrmals am Tag unterbrechen die Benediktinermönche ihre Arbeit und treffen sich, um zu beten. Der gleiche Rhythmus im Kloster in Münsterschwarzach oder auch in Peramiho in Tansania. Genau dorthin wurde Pater Luzius Marquardt 1957 – ohne groß zu fragen – hingeschickt. Wie es ihm damals erging, das hat er Petra Langer erzählt. Doch die interessiert erst mal, ob er denn in Afrika auch „Löwen“ gesehen habe. Schließlich heißt ihre Serie auch „Abenteurer mit Bibel und Rosenkranz – Missionare gestern und heute“.

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Abenteurer mit Bibel und Rosenkranz (Teil 11.2)

25-10-2009 von Radioredaktion

„Abenteurer mit Bibel und Rosenkranz – Missionare gestern und heute“ – bei dieser Serie stellen wir Ihnen jetzt schon seit einigen Wochen außergewöhnliche Frauen und Männer vor. Die in jungen Jahren ihre Heimat verlassen haben und dann hinaus in die Welt gezogen sind. Wie zum Beispiel: Pater Luzius Marquardt. Geboren in Gaukönigshofen, ging er 1949 zu den Benediktinern nach Münsterschwarzach. Obwohl er gar nicht so scharf darauf war, wurde er nach ein paar Jahren in die Mission nach Afrika geschickt. Petra Langer hat er erzählt, wie ihm damals zumute war.

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